Co-Abhängigkeit: Hilfe für Angehörige in Bielefeld
Für jeden Suchtkranken gibt es durchschnittlich 4-5 mitbetroffene Angehörige. Co-Abhängigkeit bedeutet: Das eigene Leben dreht sich nur noch um den Süchtigen – auf Kosten der eigenen Gesundheit.
Co-Abhängigkeit erkennen
Typische Muster: Kontrolle über den Konsum des Süchtigen ausüben wollen, Lügen und Vertuschen gegenüber Außenstehenden, eigene Bedürfnisse vernachlässigen, einspringen um Konsequenzen abzumildern, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe, emotionale Erschöpfung und Hilflosigkeit.
Hilfe für Angehörige in Bielefeld
In Bielefeld gibt es Anlaufstellen speziell für Angehörige: Al-Anon (für Angehörige von Alkoholikern), Nar-Anon (für Angehörige von Drogenabhängigen), Suchtberatungsstellen (bieten Angehörigenberatung), Psychotherapie für Angehörige, und Online-Selbsthilfe über Therammunity.
Sich selbst helfen
Du kannst die Sucht des anderen nicht kontrollieren – aber du kannst für dich selbst sorgen: Grenzen setzen lernen, eigene Therapie machen, Selbsthilfegruppe besuchen, eigene Hobbys und Freundschaften pflegen, und Therammunity für Community-Support und Selbstreflexion nutzen.
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Von Betroffenen für Betroffene.
Häufig gestellte Fragen: Co-Abhängigkeit in Bielefeld
Wo finde ich Angehörigenberatung in Bielefeld?
Suchtberatungsstellen in Bielefeld bieten kostenlose Angehörigenberatung. Al-Anon und Nar-Anon haben Gruppen speziell für Angehörige.
Ist Co-Abhängigkeit eine Krankheit?
Co-Abhängigkeit ist keine eigenständige Diagnose, kann aber zu behandlungsbedürftigen Erkrankungen führen: Depression, Angststörungen, psychosomatische Beschwerden. Therapie wird von der Kasse bezahlt.
Wie kann ich einem Suchtkranken helfen?
Am wichtigsten: Keine Konsequenzen abmildern, eigene Grenzen setzen, professionelle Hilfe empfehlen – aber akzeptieren, dass der Betroffene selbst entscheiden muss. Hole dir selbst Unterstützung.