Essstörung: Hilfe & Therapie in Stuttgart

Rund 700.000 Menschen in Deutschland leiden an einer Essstörung. Magersucht hat die höchste Sterblichkeitsrate aller psychischen Erkrankungen. Professionelle Hilfe ist lebensrettend.

Formen von Essstörungen

Anorexie (Magersucht): Extremes Untergewicht, gestörte Körperwahrnehmung, Nahrungsverweigerung. Bulimie: Essanfälle mit anschließendem Erbrechen oder Abführmittelgebrauch. Binge-Eating-Störung: Unkontrollierte Essanfälle ohne Gegenmaßnahmen. Alle Formen sind ernsthafte Erkrankungen, die professionelle Behandlung erfordern.

Therapie in Stuttgart

In Stuttgart bieten spezialisierte Einrichtungen Hilfe: Ambulante Psychotherapie (Schwerpunkt Essstörungen), Ernährungsberatung, Tageskliniken und stationäre Behandlung, Selbsthilfegruppen und Beratung für Angehörige. Bei lebensbedrohlichem Untergewicht ist stationäre Behandlung dringend erforderlich.

Essstörungen und Sucht

Essstörungen treten häufig zusammen mit Suchterkrankungen auf. Etwa 35% der Alkoholabhängigen und 50% der Bulimie-Betroffenen haben eine Komorbidität. Therammunity bietet ganzheitliche Recovery-Unterstützung für komplexe Krankheitsbilder.

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Häufig gestellte Fragen: Essstörung in Stuttgart

Wo finde ich Essstörungs-Beratung in Stuttgart?

In Stuttgart gibt es spezialisierte Beratungsstellen (z.B. ANAD, Dick & Dünn). Die BZgA-Hotline 0221-892031 berät ebenfalls kostenlos.

Ab wann ist eine Essstörung gefährlich?

Eine Essstörung ist immer ernst zu nehmen. Sofort zum Arzt bei: BMI unter 17, Ohnmachtsanfällen, Herzrhythmusstörungen, täglichem Erbrechen oder Suizidgedanken.

Können Männer auch Essstörungen haben?

Ja, etwa 10-15% der Betroffenen sind männlich. Bei Männern werden Essstörungen oft später erkannt, da sie als „Frauenkrankheit" gelten.