Opiatsucht: Hilfe & Therapie in München

Opiatabhängigkeit (Heroin, Fentanyl, verschreibungspflichtige Opioide) ist eine der schwersten Suchterkrankungen. Substitutionstherapie und professionelle Behandlung retten Leben.

Opiatsucht verstehen

Opiate binden an Schmerzrezeptoren im Gehirn und erzeugen Euphorie und Schmerzlinderung. Die Toleranzentwicklung ist rasch – immer höhere Dosen werden benötigt. Entzugserscheinungen (Schwitzen, Schmerzen, Durchfall, Schlaflosigkeit) sind extrem unangenehm und treiben den Konsum weiter an. Überdosierungen sind lebensbedrohlich.

Substitutionstherapie in München

Substitution mit Methadon, Buprenorphin oder retardiertem Morphin stabilisiert Betroffene und rettet Leben. In München bieten spezialisierte Ärzte und Ambulanzen Substitutionstherapie an: Tägliche Vergabe oder Take-Home-Regelung, psychosoziale Betreuung (PSB), Vermittlung in weiterführende Therapie, und medizinische Grundversorgung.

Der Weg in die Abstinenz

Nicht alle Betroffenen streben Abstinenz an – und das ist okay. Substitution ist eine anerkannte Dauerbehandlung. Wer abstinent leben möchte, kann: Langsam die Substitutionsdosis reduzieren, stationäre Langzeittherapie machen, Nachsorge und Selbsthilfe nutzen, und Community-Support wie Therammunity für die langfristige Stabilisierung einsetzen.

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Häufig gestellte Fragen: Opiatsucht in München

Wo finde ich Substitutionstherapie in München?

In München bieten spezialisierte Ärzte und Suchtambulanzen Substitutionsbehandlung an. Die nächste Anlaufstelle findest du über die Suchtberatung oder die Ärztekammer München.

Was ist der Unterschied zwischen Methadon und Buprenorphin?

Methadon ist ein vollständiger Opioid-Agonist, Buprenorphin ein partieller Agonist. Buprenorphin hat ein geringeres Überdosierungsrisiko, Methadon eine längere Wirkdauer. Die Wahl erfolgt individuell mit dem Arzt.

Wird Substitutionstherapie von der Krankenkasse bezahlt?

Ja, Substitutionstherapie ist eine Kassenleistung und wird vollständig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.