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Angststörung: Welche Behandlung wirklich helfen kann

Angst gehört zum Leben. Aber wenn Sorgen, Panikattacken oder körperliche Symptome deinen Alltag bestimmen, kann eine Angststörung dahinterstecken. Die gute Nachricht: Es gibt wirksame Behandlungsmöglichkeiten – du musst damit nicht alleine kämpfen.

Wann spricht man von einer Angststörung?

Von einer Angststörung spricht man, wenn Angstgefühle über einen längeren Zeitraum auftreten, übermäßig stark sind und dein Leben einschränken. Häufige Formen sind:

Ob wirklich eine Angststörung vorliegt, können Ärzt:innen oder Psychotherapeut:innen klären.

Therapieformen bei Angststörungen

Es gibt mehrere wissenschaftlich gut untersuchte Behandlungsansätze:

Oft ist eine Kombination aus Gesprächstherapie, Verhaltenstraining und Alltagsstruktur am wirksamsten.

Selbsthilfe bei Angst – was du selbst tun kannst

Selbsthilfe ersetzt keine Therapie, kann aber ein wichtiger Teil deiner Behandlung sein:

Wie Therammunity dich bei einer Angststörung unterstützen kann

Therammunity bietet dir einen Ort, an dem du mit deiner Angst ernst genommen wirst. Du findest dort Menschen, die genau wissen, wie sich Panikattacken oder ständige Sorgen anfühlen.

In der App kannst du:

Wann du sofort Hilfe holen solltest

Wenn deine Angst so stark wird, dass du kaum noch funktionierst oder du über Selbstverletzung oder Suizid nachdenkst, ist das ein Notfall.

Welche Angststörungen gibt es?

Angst ist eine normale Schutzreaktion des Körpers. Zur Störung wird sie, wenn die Angst ohne realen Anlass auftritt, nicht mehr kontrollierbar ist und deinen Alltag einschränkt. Die häufigsten Formen:

Rund 15% der Deutschen leiden im Laufe ihres Lebens an einer Angststörung. Du bist damit alles andere als allein.

Wie wird eine Angststörung behandelt?

Angststörungen gehören zu den am besten behandelbaren psychischen Erkrankungen. Die Erfolgsquote liegt bei 60-80%.

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): Goldstandard bei Angst. Du lernst, angstauslösende Gedanken zu erkennen und zu hinterfragen. In der Exposition setzt du dich schrittweise angstbesetzten Situationen aus – und erlebst, dass die Angst nachlässt.

EMDR-Therapie: Besonders wirksam, wenn ein traumatisches Erlebnis die Angst ausgelöst hat. Durch bilaterale Stimulation (Augenbewegungen) werden belastende Erinnerungen verarbeitet.

Medikamente: SSRI (Antidepressiva) können bei schwerer Angst helfen, die Symptome zu reduzieren, damit Therapie möglich wird. Keine Dauerlösung, aber ein wichtiges Werkzeug.

Ergänzende Methoden: Achtsamkeitstraining, Progressive Muskelentspannung, Sport (nachweislich angstreduzierend), und digitaler Peer-Support wie in der Therammunity Community.

Angst und Sucht – warum beide oft zusammen auftreten

Etwa 25% der Menschen mit Angststörungen entwickeln ein Suchtproblem. Der Grund: Alkohol und Benzodiazepine wirken kurzfristig angstlösend. Das Gehirn lernt schnell: „Substanz = Erleichterung" – und eine Abhängigkeit entsteht.

Besonders gefährlich: Alkohol bei Sozialphobie („Ich brauche zwei Bier, bevor ich unter Leute gehe") und Benzodiazepine bei Panikstörung (schnelle Wirkung, hohes Abhängigkeitspotenzial).

Wenn du merkst, dass du Substanzen brauchst, um Angst zu bewältigen, ist das ein ernstes Warnsignal. Die gute Nachricht: Beide Erkrankungen sind gleichzeitig behandelbar. In der Therammunity Community findest du Menschen, die beide Themen kennen.

Erste Hilfe bei akuter Angst

Wenn die Angst gerade da ist, helfen diese Techniken sofort:

In der Therammunity App findest du EMDR- und Grounding-Übungen als geführte Tools – genau für solche Momente.

Starte jetzt mit deinem nächsten kleinen Schritt

Angststörungen sind gut behandelbar – auch wenn sich das im Moment vielleicht nicht so anfühlt. Du darfst dir Hilfe holen und du darfst Unterstützung annehmen.

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