Was sind Therapie-Partner?
In der Therammunity App findest du ein kuratiertes Verzeichnis von Suchtkliniken, Rehabilitationseinrichtungen, ambulanten Beratungsstellen und niedergelassenen Therapeuten. Jeder Eintrag wurde geprüft und enthält Bewertungen von Betroffenen – echte Erfahrungen statt anonymer Sterne.
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Suchtkliniken & Reha
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Ambulante Beratung
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Bewertungen von Betroffenen
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Standortbasierte Suche
📅 Zuletzt aktualisiert: April 2026
📋 Quellen: DHS, DRV, Fachverband Sucht e.V.
Diese Einrichtungen findest du
Stationäre Entzugskliniken
Qualifizierter Entzug unter ärztlicher Aufsicht. Dauer: 1–3 Wochen. Für den körperlichen Entzug bei Alkohol, Medikamenten, Opiaten und anderen Substanzen. Kassenplätze verfügbar.
Rehabilitationseinrichtungen (Rehaklinik)
Langzeit-Therapie für die psychische Entwöhnung. Dauer: 8–26 Wochen. Kombination aus Einzel-, Gruppentherapie, Rückfallprävention und Alltagstraining. Kostentträger: Deutsche Rentenversicherung (DRV).
Ambulante Suchtberatungsstellen
Kostenlose, vertrauliche Erstberatung – ohne Überweisung. Suchtberatungsstellen helfen bei der Antragstellung für Therapie, vermitteln Entgiftungs- und Rehaklinikplätze und bieten ambulante Nachsorge.
Niedergelassene Suchttherapeuten
Ambulante Psychotherapie mit Schwerpunkt Sucht. Kassenzulassung möglich. Methoden: Verhaltenstherapie, tiefenpsychologische Therapie, EMDR.
Adaption & betreutes Wohnen
Nach der Reha: Stufenweise Rückkehr in den Alltag. Adaption (8–16 Wochen) übt Arbeit, Wohnen und soziale Kontakte. Betreutes Wohnen bietet langfristige Stabilisierung.
Der Weg zur Suchttherapie – Schritt für Schritt
- Suchtberatung aufsuchen – Kostenlos und anonym. Dort wird dein Bedarf geklärt. Beratungsstelle in deiner Nähe finden.
- Antrag stellen – Die Beratungsstelle hilft beim Sozialbericht und Kostenantrag (DRV oder Krankenkasse).
- Entgiftung – Körperlicher Entzug in einer Klinik (1–3 Wochen).
- Entwöhnungstherapie – Stationär (8–26 Wochen) oder ambulant (12–18 Monate).
- Nachsorge – Ambulante Gruppen, Selbsthilfe, Therammunity Community – Recovery hört nicht nach der Klinik auf.
Wer zahlt die Suchttherapie?
Suchttherapie ist eine anerkannte medizinische Leistung – die Kosten werden übernommen:
- Stationäre Reha: Deutsche Rentenversicherung (DRV) – Antrag über Suchtberatung
- Ambulante Therapie: Gesetzliche Krankenkasse – Überweisung vom Hausarzt oder direkt zum Therapeuten
- Entgiftung: Krankenkasse – Einweisung durch Arzt/Notaufnahme
- Adaption/Betreutes Wohnen: DRV oder Sozialhilfeträger
Wichtig: Du hast einen Rechtsanspruch auf Suchttherapie. Ablehnung? Widerspruch einlegen – die Erfolgsquote ist hoch.
Häufige Fragen zur Therapie-Suche
Wie finde ich eine Suchtklinik in meiner Nähe?
In der Therammunity App: Tab „Therapie-Partner“ → Filter nach PLZ, Suchtart und Bewertung. Oder nutze die Hilfe-Map für eine Kartenansicht aller Einrichtungen.
Was ist der Unterschied zwischen Entgiftung und Entwöhnung?
Entgiftung (1–3 Wochen) behandelt die körperliche Abhängigkeit. Entwöhnung (8–26 Wochen) die psychische – mit Therapie, Gruppenarbeit und Rückfallprävention.
Zahlt die Krankenkasse eine Suchttherapie?
Ja. Stationäre Reha: DRV. Ambulante Therapie: Krankenkasse. Entgiftung: Krankenkasse. Ein Antrag über die Suchtberatung ist der erste Schritt.
Wie lange dauert es, bis ich einen Therapieplatz bekomme?
Entgiftung: Meist innerhalb von 1–2 Wochen. Reha: 4–12 Wochen nach Kostenzusage. Ambulante Therapie: Erstgespräch innerhalb von 4 Wochen (Terminservicestelle der Kasse).
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