Therammunity Logo

by AddictNet

Entzugssymptome – was passiert im Körper beim Entzug?

Verstehen, was während des Entzugs in deinem Körper vorgeht – und wie du sicher durch diese Phase kommst.

Entzugssymptome entstehen, wenn dein Körper sich an eine Substanz gewöhnt hat – und diese plötzlich wegfällt. Je nach Substanz, Dauer und Intensität der Abhängigkeit können die Symptome mild oder lebensbedrohlich sein.

Typische Entzugssymptome

Häufige körperliche Symptome:

Häufige psychische Symptome:

Entzugssymptome bei verschiedenen Substanzen

Alkoholentzug: Kann gefährlich sein! Schwere Symptome: Krampfanfälle, Delirium tremens (Verwirrtheit, Halluzinationen). Niemals alleine durchführen – medizinische Überwachung ist wichtig.

Opiatentzug: Sehr unangenehm, aber in der Regel nicht lebensbedrohlich. Symptome: Schwitzen, Durchfall, Gliederschmerzen, extreme Unruhe. Medizinische Begleitung empfohlen.

Benzodiazepinbenzug: Kann sehr langwierig sein (Wochen bis Monate). Risiko von Krampfanfällen. Langsames Ausschleichen unter ärztlicher Aufsicht notwendig.

Kokain / Amphetamine: Vor allem psychische Symptome: Depression, Erschöpfung, Schlafstörungen, starkes Craving.

Wie lange dauern Entzugssymptome?

Das hängt stark von der Substanz ab:

Wann ist medizinische Hilfe nötig?

Diese Symptome erfordern sofortige ärztliche Hilfe:

Generell gilt: Bei körperlicher Abhängigkeit niemals „kalten Entzug" alleine versuchen. Hol dir professionelle Unterstützung.

Weitere Seiten:

Entzugssymptome nach Substanz – was erwartet dich?

Jede Substanz hat ein eigenes Entzugsprofil. Hier die häufigsten:

Alkohol (3-10 Tage):

Opiate/Heroin (5-14 Tage):

Benzodiazepine (2-8 Wochen!):

Cannabis (1-4 Wochen):

Wann ist ein Entzug gefährlich?

Bei den meisten Substanzen ist der Entzug unangenehm, aber nicht gefährlich. Zwei wichtige Ausnahmen:

Wenn du unsicher bist, ob du ambulant oder stationär entziehen solltest: Eine Suchtberatungsstelle hilft dir bei der Einschätzung.

Wie wird ein Entzug im Krankenhaus begleitet?

Beim medizinisch begleiteten Entzug (qualifizierte Entgiftung) passiert Folgendes:

Die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Danach empfiehlt sich eine Entwöhnungstherapie, die an den tieferen Ursachen arbeitet.

Entzug sicher durchstehen

Hol dir medizinische Hilfe für den körperlichen Entzug – und nutze Therammunity zur Unterstützung danach.

Jetzt Recovery-Tools nutzen