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Wenn der Entzug zu Hause zu riskant wäre – wie eine stationäre Entgiftung abläuft.
Eine Entgiftung in der Klinik ist oft der erste Schritt aus der Abhängigkeit. Ziel ist es, den Körper unter medizinischer Aufsicht von Alkohol, Drogen oder Medikamenten zu befreien und gefährliche Komplikationen zu verhindern.
Der genaue Ablauf variiert je nach Klinik und Substanz, typische Bestandteile sind:
Die Entgiftung stabilisiert zunächst körperlich. Sie ist aber erst der Anfang: Die eigentliche Arbeit findet in der Entwöhnung und Recovery statt – also in der Auseinandersetzung mit den Gründen für die Sucht und dem Aufbau eines neuen Alltags.
Viele Menschen haben Angst vor dem Entzug oder den Bedingungen in der Klinik. Wichtig zu wissen:
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Nicht jede Klinik ist gleich. Worauf du bei der Auswahl achten solltest:
Tipp: Deine Suchtberatungsstelle kennt die Kliniken in deiner Region und kann gezielt empfehlen.
Viele Menschen haben Angst vor dem Klinikaufenthalt. Hier ein ehrlicher Ablauf:
Tag 1: Aufnahme, ärztliche Untersuchung, Blutbild, EKG. Du bekommst ein Zimmer (meist Zweibettzimmer). Medikamente werden eingestellt.
Tag 2-5: Die schwerste Phase. Entzugssymptome werden medikamentös behandelt. Ruhe, Flüssigkeit, leichte Kost. Pflege ist rund um die Uhr da.
Tag 5-10: Besserung setzt ein. Erste Gespräche mit Therapeuten, Gruppenangebote, Bewegung. Hier entsteht oft die Motivation für die Weiterbehandlung.
Entlassung: Arztbrief, Empfehlungen für die Weiterbehandlung, ggf. direkte Vermittlung in eine Entwöhnungsklinik.
Die Kosten übernimmt deine Krankenkasse – du zahlst maximal 10€/Tag Zuzahlung (befreit ab 28 Tagen/Jahr).
Entgiftung allein reicht nicht. Ohne Nachbehandlung liegt die Rückfallquote bei über 80%. Deshalb ist der nächste Schritt entscheidend:
Die Entscheidung für eine Entgiftung ist mutig. Therammunity kann dir helfen, diesen Schritt vorzubereiten und danach in deiner Recovery dranzubleiben.
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